Das ausführliche Programm öffnet sich durch Klick auf die Überschriften.
Die Veranstaltung findet vor Ort an der IPU Berlin statt. Eine Anmeldung ist vor Beginn der Tagung möglich. Bitte buchen Sie Ihr Ticket im Voraus.
Dieses Jahr konnten wir erneut Prof. Jan-Hendrik Olbertz, den Präsidenten der International Psychoanalytic University (IPU) Berlin, für die Begrüßung gewinnen.
Beschreibung: Prof. Dr. Jan Slaby hält einen einstündigen Vortrag mit anschließender Diskussion.
KI kann bald alles. Viele machen sich noch nicht klar, wie weitreichend und vor allem auch wie schnell die Veränderungen und Verwerfungen, die aus der Verbreitung generativer KI-Anwendungen resultieren, ausfallen werden. Zumindest vorübergehend wird das dazu führen, dass menschliche Begegnungen und Interaktionen – live und in Farbe – eine kulturelle Aufwertung erfahren. Die authentische Begegnung, das unplanbare Geschehen einer spontanen Interaktion, die Überraschungsmomente zwischenmenschlicher Dynamiken, die schiere Intensität affektiver Resonanz in Gesprächen, im Unterricht, bei Aufführungen, in Versammlungen und Protesten – das Feld menschlicher Begegnungen im Hier und Jetzt entzieht sich zumindest gegenwärtig der Simulation durch Large Language Models. Im Vortrag wird es darum gehen, Phänomene menschlicher Ko-Präsenz unter den technologischen und gesellschaftlichen Bedingungen der Gegenwart zu betrachten. Dabei geht es einerseits darum, die Ko-Präsenz in Zeiten allgegenwärtiger Vernetzung und ständiger digitaler Kommunikation als eigenständigen Phänomenbereich genauer zu bestimmen, und andererseits darum, sich unter heutigen Bedingungen informiert und realistisch über den Wert, die Möglichkeiten und die Grenzen menschlicher Interaktionen und Begegnungsformen in lebendiger Ko-Präsenz zu verständigen. Meine Überlegungen zum Thema verbinden philosophische Affekt- und Emotionstheorie mit der Perspektive einer kritischen Sozialphilosophie, die auch zeitdiagnostische Einschläge aufweist.
Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Buchholz besteht Gelegenheit, bei Getränken und Snacks miteinander ins Gespräch zu kommen. Bei geeignetem Wetter stehen die Außenbereiche direkt zur Verfügung.
Eine Geschichte ist eine Reise
Erzählkünstler André Wülfing stellt unterhaltsam Beispiele kleiner Geschichten vor, deren Figuren aus der psychotherapeutischen Praxis stammen könnten, also: dem Leben.
Offener Rahmen für Gespräche, Vernetzung und vertiefenden fachlichen Austausch in entspannter Atmosphäre.
Die Veranstaltung findet vor Ort an der IPU Berlin statt. Eine Anmeldung ist vor Beginn der Tagung möglich. Bitte buchen Sie Ihr Ticket im Voraus.
Der JUNKTIM-Vorstand wird den zweiten Tag eröffnen.
Beschreibung: Prof. Heinz Messmer hält einen einstündigen Vortrag mit anschließender Diskussion.
Der Vortrag gibt einen verständlichen Einblick in die Konversationsanalyse (CA). Anhand von drei Ausschnitten aus einem Hilfeplangespräch wird gezeigt, wie institutionelle Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe im Gespräch konkret entsteht.
Außerdem geht es um die Frage, was sich aus diesen Gesprächsanalysen für die psychotherapeutische Praxis lernen lässt – insbesondere für die Gestaltung von Gesprächen.
Die anschließende Diskussion bietet Raum für vertiefende Fragen und fachlichen Austausch.
Am Tagungsort wird es einen Raum geben, in dem es zu jeder Zeit Getränke (warm und kalt) gibt, sowie ebenfalls im Tagungsbeitrag inkludiert: ein Mittagessen. Guten Appetit!
Es gibt mehrere Datensitzungen, die dazu einladen, unterschiedliche Therapien mit jeweils eigenem Fokus zu untersuchen. Die Gruppengröße wird 15 nicht überschreiten und gibt so die Möglichkeit, an einem Fokus intensiv zu arbeiten. Anmeldung vor Ort.
Die Datensitzungen finden in zwei identischen Durchgängen statt. Teilnehmende können zwei unterschiedliche Sitzungen wählen und so Einblick in zwei verschiedene Schwerpunkte gewinnen.
Beschreibung: Anhand von Videos psychotherapeutischer Interaktion sollen verfahrens- und erkenntnisgenerierende Verschränkungen von Psychotherapie, Bewegungsanalyse und Tanzwissenschaft gemeinsam in einer Gruppendiskussion exploriert werden. Der Fokus wird auf Interaktionsphänomenen liegen, die impliziter Natur sind und von Signifikanz für Veränderungsprozesse im psychotherapeutischen Setting, besonders auf „Moments of Meeting“ (Daniel Stern, 2004).
Beschreibung: In der Datensitzung wird untersucht, wie Therapeut:innen Beiträge von Patient:innen aufnehmen, verändern und so weiterführen, dass bestimmte Formen von Beteiligung möglich werden. Anhand konkreter Transkriptausschnitte wird sichtbar, wie professionelle Improvisation im Detail funktioniert.
Wird zum Zusammenhang von Musik und Psychotherapie eine Datensitzung moderieren.
Beschreibung: Für das Theater wie für das Erfinden und Erzählen von Geschichten ist Improvisation ein essentieller Baustein. In kurzen, einführenden Übungen arbeiten wir in diesem Workshop an der Reaktion in der Kommunikation, am „Ja zur Idee“, dem Wechsel von Perspektiven bis hin zu kleinen Wundern erzählter Geschichten. So wollen wir für das therapeutische Gespräch Spontanität, Fantasie, Leichtigkeit und Spielfreude wecken.
Beschreibung: Haltung und Rolle sind Erfolgsfaktoren zwischenmenschlicher Kommunikation – sei es im Alltag, im Arbeitsumfeld oder im therapeutischen Rahmen. In diesem Workshop werden wir uns spielerisch die unbewussten Mechanismen, die uns Haltung und Rollen einnehmen lassen, ins Bewusstsein heben, um mehr kommunikative Handlungsoptionen zu haben.
Am Tagungsort wird es einen Raum geben, in dem es zu jeder Zeit Getränke (warm und kalt) gibt, sowie ebenfalls im Tagungsbeitrag inkludiert: ein Mittagessen. Guten Appetit!
Es gibt mehrere Datensitzungen, die dazu einladen, unterschiedliche Therapien mit jeweils eigenem Fokus zu untersuchen. Die Gruppengröße wird 15 nicht überschreiten und gibt so die Möglichkeit, an einem Fokus intensiv zu arbeiten. Anmeldung vor Ort.
Die Datensitzungen finden in zwei identischen Durchgängen statt. Teilnehmende können zwei unterschiedliche Sitzungen wählen und so Einblick in zwei verschiedene Schwerpunkte gewinnen.
Beschreibung: Anhand von Videos psychotherapeutischer Interaktion sollen verfahrens- und erkenntnisgenerierende Verschränkungen von Psychotherapie, Bewegungsanalyse und Tanzwissenschaft gemeinsam in einer Gruppendiskussion exploriert werden. Der Fokus wird auf Interaktionsphänomenen liegen, die impliziter Natur sind und von Signifikanz für Veränderungsprozesse im psychotherapeutischen Setting, besonders auf „Moments of Meeting“ (Daniel Stern, 2004).
Beschreibung: In der Datensitzung wird untersucht, wie Therapeut:innen Beiträge von Patient:innen aufnehmen, verändern und so weiterführen, dass bestimmte Formen von Beteiligung möglich werden. Anhand konkreter Transkriptausschnitte wird sichtbar, wie professionelle Improvisation im Detail funktioniert.
Wird zum Zusammenhang von Musik und Psychotherapie eine Datensitzung moderieren.
Beschreibung: Für das Theater wie für das Erfinden und Erzählen von Geschichten ist Improvisation ein essentieller Baustein. In kurzen, einführenden Übungen arbeiten wir in diesem Workshop an der Reaktion in der Kommunikation, am „Ja zur Idee“, dem Wechsel von Perspektiven bis hin zu kleinen Wundern erzählter Geschichten. So wollen wir für das therapeutische Gespräch Spontanität, Fantasie, Leichtigkeit und Spielfreude wecken.
Beschreibung: Haltung und Rolle sind Erfolgsfaktoren zwischenmenschlicher Kommunikation – sei es im Alltag, im Arbeitsumfeld oder im therapeutischen Rahmen. In diesem Workshop werden wir uns spielerisch die unbewussten Mechanismen, die uns Haltung und Rollen einnehmen lassen, ins Bewusstsein heben, um mehr kommunikative Handlungsoptionen zu haben.
Am Tagungsort wird es einen Raum geben, in dem es zu jeder Zeit Getränke (warm und kalt) gibt, sowie ebenfalls im Tagungsbeitrag inkludiert: ein Mittagessen. Guten Appetit!
Beschreibung: Prof. Dr. Michael B. Buchholz hält einen einstündigen Vortrag mit anschließender Diskussion.
Er beleuchtet zentrale theoretische und klinische Fragestellungen aus psychoanalytischer und gesprächsanalytischer Perspektive und verbindet konzeptionelle Überlegungen mit konkreten Praxisbeispielen. Im Fokus stehen die Dynamik therapeutischer Interaktion, die Bedeutung von Sprache im Behandlungsprozess sowie aktuelle Entwicklungen im Fachdiskurs.
Die anschließende Diskussion bietet Raum für vertiefende Fragen und fachlichen Austausch.
Beschreibung: Die Comedy-Company lässt in ihren Shows das Publikum bestimmen, was auf der Bühne stattfinden soll. Sie setzt die Vorschläge blitzschnell und wortgewandt in Szenen und Songs um. Jede ihrer legendären Impro-Shows ist einmalig, und das Publikum kommt vor Lachen kaum zum Luftholen.
Das Abendprogramm ist nicht im Tagungsbeitrag enthalten und kann separat gebucht werden.
Die Veranstaltung findet vor Ort an der IPU Berlin statt. Eine Anmeldung ist vor Beginn der Tagung möglich. Bitte buchen Sie Ihr Ticket im Voraus.
Der JUNKTIM-Vorstand wird den dritten Tag eröffnen.
Der JUNKTIM-Vorstand lädt zu einem gemeinsamen Rückblick ein und schließt die Tagung 2026.
Die Jahrestagung wird als Vor-Ort-Veranstaltung an der IPU Berlin im Haus 91b, 2. OG stattfinden.
Adresse: Alt-Moabit 91b, 10557 Berlin
JUNKTIM ist ein An-Institut der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU) Berlin, unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Michael B. Buchholz.
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